Der Euro eröffnet heute Morgen (06.20 Uhr) bei 1.3895, nachdem im frühen europäischen
Geschäft Höchstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3907 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 76.25. In der Folge notiert EUR-JPY bei 105.90, während EUR-CHF bei 1.2290 oszilliert.
Der EU- und Euro-Gipfel endete am Sonntag ohne konkrete Beschlüsse in den wichtigen Feldern, was zuletzt den konsensualen Erwartungen am Markt entsprach. Eine Schlussfolgerung lässt sich jedoch bereits konstatieren: Die EZB spielt in Richtung Hebelung des EFSF laut Insidern keine Rolle mehr. Damit ist eine deutsche Position im Sinne der Stabilitätspolitik umgesetzt.
Im Laufe der letzten Woche wurde deutlich, dass die demokratischen Prozesse in den
Einzelländern, vor allen Dingen in der Bundesrepublik, „adhoc“-Schritte nach „Gusto“ des Finanzmarkts nicht erlauben.
Aber es liegt nicht alleine an Deutschland. Es geht auch darum, dass einerseits Italien, aber auch Frankreich begreifen, dass es keinen Weg um solide Reformpolitik herum geht. Müde
Lippenbekenntnisse, die große Kosmetikpuderdose nach dem Vorbild der USA oder lauwarme Reformen gehören in der Eurozone in den Bereich der Erinnerung. Die Zukunft stellt andere Anforderungen.
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