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Interview mit Alpari Deutschland
Interview mit Heiko Müller
1. Wie heißen Sie und in welcher Position arbeiten Sie? Mein Name ist Heiko Müller. Ich bin der Geschäftsführer von Alpari in Deutschland.
2. Welche Berufserfahrung haben Sie? Ich bin seit 1995 im Finanzdienstleistungssektor tätig und habe in den vergangenen acht Jahren einen Großteil meiner Erfahrung in Senior Management Positionen im Ausland gesammelt.
3. Wer ist Ihre Zielgruppe? Jeder, der mit der besten heute verfügbaren Handelstechnologie zu den besten Preisen Devisen oder Edelmetalle über das Internet handeln möchte. Wir haben die passenden Konten und Handelsplattformen für Neueinsteiger, Profis, Vermögensverwalter sowie institutionelle Investoren.
4. Ist Ihr beruflicher Hauptfokus online oder eher offline? Alpari ist ein weltweit führender Anbieter von Devisenhandel über das Internet. Der Natur der Sache entsprechend liegt mein beruflicher Fokus auf dem Internet, auch wenn mein beruflicher Alltag als Geschäftsführer vor allem Abseits des Bildschirms stattfindet.
5. Weshalb sollte ein Händler Sie einem anderen Broker vorziehen? Alpari investiert pausenlos in neue Technologien. Andere kaufen zwar auch neue Technologien ein, aber wir entwickeln sie selbst weiter. Wir haben ein über zwanzig Mann starkes Entwicklungsteam, das nur an der Verbesserung der Ausführungsgeschwindigkeit und einer noch besseren Anbindung an das internationale Bankensystem arbeitet. So finden unsere Kunden bei uns letztendlich ein besseres, schnelleres und günstigeres Angebot.
6. Welchen Rat können Sie einem Forex Neuling geben? Lesen, zuhören und den Devisenhandel zunächst gefahrlos ausprobieren, also sich mit der nötigen Erfahrung an einem kostenlosen Demokonto versuchen; wir bieten Demokonten für unsere manuelle Handelsplattform Metatrader und die vollautomatische Plattform Systematic an. Und: Neulinge sollten sich nicht entmutigen lassen, wenn es am Anfang nicht gleich so klappt, wie sie es sich wünschen.
7. Wie hat sich der Forex Markt im Vergleich zu vor zwei Jahren verändert? Wir beobachten eine immer stärkere Teilung des Marktes. Da sind zum Einen Broker, die mit dem Status Quo zufrieden sind, gut an ihren relativ weiten Spreads verdienen und denken, dass das so weiter geht. Und dann gibt es Broker wie Alpari, die das Ende des traditionellen Dealer-Broker-Geschäftsmodells voraussehen, einen großen Teil der Gewinne in die Fortentwicklung ihrer Technologie stecken und langfristig auf ein Geschäftsmodell setzen, das auch ganz ohne oder sogar mit negativen Spreads auskommt, weil es allein auf Kommissionen setzt. Den Effekt spürt der Markt jetzt schon: Der Abstand zwischen den Innovatoren wie Alpari und den stagnierenden Anbietern im Markt wächst, und ebenso der Druck auf Broker, die nicht Schritt halten können. Wir denken, dass sich die Industrie gerade selbst bereinigt. In ein paar Jahren werden nur diejenigen überleben die kontinuierlich ihre Gewinne reinvestieren, Markttrends frühzeitig erkennen und nachhaltig handeln.
8. Bieten Sie auch Fondmanager-Dienstleistungen an? Momentan bieten wir diese Dienstleistung noch nicht an. Allerdings werden wir auch weiterhin Innovationen im Bereich des Online Devisenhandels vorantreiben und unsere Dienstleistungen für den institutionellen Markt weiter ausdehnen.
9. Wer sind die Hauptkonkurrenten von Ihrer Firma im online Forex Markt? Wir schätzen alle unsere Mitbewerber, kommentieren sie aber nicht.
10. Was halten Sie von dem Forex Betrugsproblem im online Forex Brokermarkt? Die Industrie hatte in ihren Anfangsjahren sicher ihre Skandalfälle. Zehn Jahre später ist Forex jedoch gut reguliert und Anleger sind gut abgesichert. Der Hauptsitz von Alpari Deutschlands Mutterfirma, Alpari (UK) wurde 2004 ganz bewusst in London angesiedelt, weil hier eine der strengsten Finanzaufsichten der Welt herrscht. Das hat Vertrauen geschafft bei unseren institutionellen Partnern wie der der Citibank, UBS oder der Deutschen Bank, aber natürlich auch bei unseren Privatkunden. Für eine relativ junge Firma, wie Alpari es war, war das damals unheimlich wichtig.
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