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23.05.2012 10:58 GMT
   
 
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Was ist Devisenhandel?

Von   |  Allgemeiner Devisenhandel  |  28.10.2009 07:34 GMT  |  Ein Kommentar hinzufügen
 
Der Devisenmarkt ist ein Nonstop-Cashmarkt, auf dem Währungen von Nationen gehandelt werden, meistens via Broker. Fremdwährungen werden fortwährend und gleichzeitig in lokalen und globalen Märkten gekauft und verkauft und Investitionen von Händlern steigen oder sinken im Wert gemäß den Währungsschwankungen. Die Bedingungen des Devisenmarktes können sich aufgrund von Echtzeit-Ereignissen jederzeit ändern.


Zum Hauptanreiz des Währungshandels für private Investoren und zu den Reizen des kurzfristigen Devisenhandels gehören: Trading während 24 Stunden pro Tag, an 5 Tagen pro Woche, mit Nonstop-Zugang zu globalen Devisenhändlern.

Weitere Anreize des Devisenhandels:
•Ein enorm liquider Markt macht das Trading mit den Währungen einfach.
•Volatile Märkte offerieren Gewinnchancen.
•Standard-Deviseninstrumente dienen zur Kontrolle des Risikopotenzials.
•Fähigkeit, in steigenden oder fallenden Märkten zu profitieren.
•Zum Trading mit Risiko  sind nur kleineMargen erforderlich.
•Zahlreiche Optionen für das Trading ohne Provision.
Devisenhandel
 
Der Investor verfolgt beim Devisenhandel das Ziel, aus den Kursbewegungen von Devisen Gewinne zu erwirtschaften. Der Devisen- oder Währungshandel wird immer in Währungspaaren getätigt. Der Devisenkurs für EUR/USD betrug zum Beispiel am 26. August 2003 1,0857. Diese Zahl wird auch "Forex-Kurs" oder einfach "Kurs" genannt. Falls der Investor an diesem Tag 1000 Euros gekauft hätte, würde er 1085,70 US-Dollars bezahlt haben. Ein Jahr später betrug der Devisenkurs 1,2083, was bedeutet, dass der Wert des Euros (der Zähler des EUR/USD-Verhältnisses) gegenüber dem US-Dollar angestiegen ist. Der Investor könnte jetzt die 1000 Euros verkaufen und würde 1’208,30 Dollars erhalten. Der Investor würde deshalb USD 122,60 mehr besitzen als vor einem Jahr. Um jedoch sicher zu sein, dass der Investor eine gute Anlage gemacht hat, muss diese Investment-Option mit anderen Anlagen verglichen werden. Die Rentabilität einer Anlage (ROI) sollte zum Mindesten mit dem Ertrag einer "risikolosen" Anlage verglichen werden. Ein Beispiel einer risikolosen Anlage sind die langfristigen US-Staatsanleihen, bei denen es praktisch keine Möglichkeit eines Verzugs gibt, d.h. dass die US-Regierung Konkurs macht oder unfähig oder nicht willig ist, der Schuldverpflichtung nachzukommen. (Bitte beachten Sie, dass eine frühere Performance nicht bezeichnend ist für eine künftige Performance.)

Nehmen Sie am Devisenhandel nur teil, wenn Sie erwarten, dass die Währung, die Sie kaufen, gegenüber der Währung, die Sie verkaufen, im Wert ansteigen wird. Falls die Währung, die Sie kaufen, im Wert ansteigt, müssen Sie die andere Währung zurückverkaufen, um einen Gewinn sicherzustellen. Ein offenes Geschäft (auch offene Position genannt) ist ein Geschäft, bei dem ein Händler ein bestimmtesWährungspaar gekauft oder verkauft hat und den entsprechenden Betrag noch nicht verkauft oder zurückgekauft hat, um die Position zu schließen.

Es wird aber geschätzt, dass zwischen 70% - 90% des Devisenmarktes spekulativ ist. Das heißt, dass die Person oder Institution, die die Währung gekauft oder verkauft hat, schließlich keine tatsächliche Aushändigung der Währung plant, sondern nur auf die Bewegungen dieser Währung spekuliert hat.
 
Devisenkurs
 
Weil Währungen in Paaren gehandelt werden und beim Handel eine gegen die andere umgetauscht wird, heißt der Kurs, zu dem sie umgetauscht werden, Wechselkurs – oder eben Devisenkurs. Die meisten Währungen werden gegen den US-Dollar (USD) gehandelt. Die vier nächsten Währungen, die am häufigsten gehandelt werden, sind der Euro (EUR), der japanische Yen (JPY), das britische Pfund Sterling (GBP) und der Schweizer Franken (CHF). Diese fünf Währungen machen den Großteil des Marktes aus und werden Hauptwährungen genannt. Einige Quellen berücksichtigen auch den australischen Dollar (AUD) in dieser Gruppe von Hauptwährungen.

Die erstgenannte Währung im Devisenpaar wird Basiswährung und die zweite Währung Gegen- oder Kurswährung genannt. Die Gegen- oder Kurswährung ist deshalb der Zähler des Verhältnisses und die Basiswährung ist der Nenner. Der Wert der Basiswährung (Nenner) ist immer 1. Der Devisenkurs teilt deshalb einem Käufer mit, wie viel der Gegen- oder Kurswährung bezahlt werden muss, um eine Einheit der Basiswährung zu erhalten. Der Devisenkurs teilt einem Verkäufer auch mit, wie viel er in der Gegen- oder Kurswährung erhält, wenn er eine Einheit der Basiswährung verkauft. Ein Währungskurs von 1,2083 für EUR/USD teilt zum Beispiel dem Käufer von Euros mit, dass 1,2083 USD bezahlt werden muss, um 1 Euro zu erhalten.

Falls ein Investor zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort eine Währung kauft und sie sofort wieder verkauft - und es im Devisenkurs keine Veränderung gegeben hat - wird der Investor Geld verlieren. Dies ist der Fall, weil der Geldkurs, der aussagt, wie viel in der Gegen- oder Kurswährung beim Verkauf einer Einheit der Basiswährung bezahlt wird, immer niedriger ist als der Briefkurs, der aussagt, wir viel in der Gegen- oder Kurswährung beim Kauf einer Einheit der Basiswährung bezahlt werden muss. Die Geld-/Briefkurse für EUR/USD können zum Beispiel bei Ihrer Bank 1,2015/1,3015 betragen; diese repräsentieren einen Spread von 1000 Pips (auch Punkte genannt, ein Pip = 00001), was sehr hoch ist im Vergleich zu den Geld-/Briefkursen, denen Online-Deviseninvestoren häufig begegnen, zum Beispiel 1,2015/1,2020, mit einem Spread von 5 Pips. Im Allgemeinen sind kleinere Spreads für Deviseninvestoren besser, da auch sie eine kleinere Bewegung in Devisenkursen brauchen, um vom Handel einen Gewinn zu generieren.

Die meisten Devisenhändler, einschließlich Easy Forex™, werden durch die Spreads, die in den Währungskursen enthalten sind, entschädigt.
 
Marge – Höhe des Risiko
 

Banken und/oder Online-Trading-Anbieter benötigen Sicherheit, um sicherzustellen, dass der Investor im Fall eines Verlustes zahlen kann. Diese Sicherheit wird Marge genannt und ist in Devisenmärkten als minimale Sicherheit bekannt. In der Praxis handelt es sich um eine Einzahlung auf das Konto des Händlers, die dazu dient, in der Zukunft eventuell anfallende Verluste im Devisenhandel zu decken.

Die Marge ermöglicht es privaten Investoren, in Märkten mit hohen Minimal-Trading-Einheiten zu handeln, indem Händler eine Position halten können, die den Wert ihres Kontos weit überssteigt. Margen-Trading verbessert auch die Gewinnhöhe, tendiert aber dazu, zusätzlich zum Systemrisiko Verluste in die Höhe zu treiben.
 
Finanzierung mit Risiko
 
Die Finanzierung mitRisiko, d.h. die Verwendung von Kredit, zum Beispiel ein Geschäft, das mit einer Marge abgeschlossen wird, kommt im Devisenhandel sehr häufig vor. Der Kredit/das Risiko im gesicherten Konto wird durch Ihre anfängliche Einlage abgesichert. Damit können USD 100'000 bereits mit USD 1'000 kontrolliert werden. Eine relativ kleine Marktbewegung wird eine proportional größere Wirkung haben auf das Geld, das Sie einbezahlt haben oder einzahlen müssen. Dies kann sowohl gegen Sie als auch für Sie wirken. Sie können einen Gesamtverlust der einbezahlten Margengelder sowie zusätzlicher Gelder, die Sie in Ihren Hauptpositionen einbezahlt haben, erleiden.
 
Fünf Möglichkeiten, wie Privatinvestoren direkt oder indirekt mit Devisen handeln können:
•The Spot-Markt
•Termingeschäfte und Terminkontrakte
•Optionen
•Kontrakte auf Unterschied
•Spread-Wettgeschäfte
Spot-Transaktion
 
Eine Spot-Transaktion ist ein direkter Umtausch einer Währung gegen eine andere. Der Spot-Kurs ist der gegenwärtige Marktpreis, der auch Richtpreis genannt wird. Spot-Transaktionen erfordern keine unmittelbare Abrechnung oder Zahlung oder "Spot-Zahlung". Der Abrechnungstag oder "Valutatag" ist der zweite Geschäftstag nach dem Abschlusstag" (oder "Ausführungstag"), an dem die Transaktion zwischen den beiden Händlern vereinbart wird. Die zweitägige Spanne räumt Zeit ein, um die Vereinbarung zu bestätigen und das Clearing sowie die erforderlichen Belastungen und Gutschriften von Bankkonten an verschiedenen internationalen Standorten zu vereinbaren.
 
Risiken
 

Obwohl mit dem Devisenhandel sehr ertragsreiche Resultate erreicht werden können, ist er auch mit Risiken verbunden: Devisenkursrisiken, Zinssatzrisiken, Kreditrisiken und Länderrisiken. Ungefähr 80% aller Währungstransaktionen dauern sieben Tage oder weniger, während mehr als 40% weniger als zwei Tage dauern. Aufgrund der extrem kurzen Dauer des typischen Handels beeinflussen technische Indikatoren Entscheidungen zu Eröffnung, Abschluss und Auftragserteilung stark.

 
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