Heute erwartet die Marktteilnehmer eine geringe Marktvolatilität bei nur wenigen Datenveröffentlichungen aus Japan, Europa und den USA. Im späteren Tagesverlauf könnten die für den Nachmittag angesetzten Fundamentaldaten jedoch bedeutende Marktbewegungen auslösen.
Für den US-Dollar ergab sich am Montag ein spannender Handelstag. Ein Anstieg von Risikoaversion unter den Händlern brachte der US-Währung im frühen Morgenhandel Aufschwung, der von einem Rückgang bis auf die zuvor erreichte Notierung am Freitag gefolgt wurde. Zum EUR kletterte der Dollar zunächst bis auf 1,4610 und rutschte anschließend zu Handelsschluss auf 1,4717 ab. Zum Britischen Pfund legte der USD um 90 Punkte zu und erreichte die Marke von 1,6134, bevor das Paar zum Ende des Tages schlussendlich bei 1,6250 notierte.
Der EUR setzte seinen Aufwärtstrend gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen, ausgenommen dem USD, gestern fort. Insbesondere gegenüber dem GBP konnten deutliche Kursgewinne beobachtet werden. Mit einem Kurs bei 0,9076 zum Britischen Pfund sowie 135,48 zum japanischen Yen, scheint der EUR wahrhaftig einer der vorrangigen Nutznießer des Zusammenspiels zwischen Marktwachstum und anhaltender Unsicherheit zu sein.
Der japanische Yen scheint seine bärische Position gegenüber den Hauptgegenwährungen mittlerweile wieder einzunehmen. Bis zum gestrigen Handelsschluss verlor Japans Währung auf breiter Front an Boden. Dabei erreichte der JPY zum GBP die Marke von 149,60, zum EUR sogar 135,50. Die Währung des Inselstaats scheint besonders in den letzten Börsengängen wiederholt Einbußen hinnehmen zu müssen.
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