Heute bleibt es an den Märkten in den USA und Kanada überwiegend ruhig, da beide Nationen keine Konjunkturdaten veröffentlichen. Dagegen steht eine Vielzahl von Terminen auf der Agenda der Eurozone und Großbritanniens. Hier könnte sich ein Handelstag geprägt von einer geringen Liquidität sowie gesteigerten Volatilität ergeben.
In der vergangenen Woche verzeichnete der US-Dollar intensive Börsengänge. Im Anschluss an die am Freitag veröffentlichten NFP-Daten, kletterte der USD angesichts eines überraschend positiven Ergebnisses rasch in die Höhe, beendete den Handelstag jedoch bei einem deutlich niedrigeren Kurs als die Gegenwährungen.
Viele Händler verkauften ihre Dollar-Anlagen zugunsten risikoreicher Investitionen. Insgesamt fiel der USD zum EUR bis über die Marke von 1,4300 sowie auf 1,6400 zum Pfund Sterling.
Die US-NFP-Daten des vergangenen Freitag, die verdeutlichten, dass sich der Stellenabbau in den Vereinigten Staaten im August abgeschwächt hat, stützten die europäische Währung und veranlassten Anleger ihre Handelsstrategien auf gewinnträchtigere Investitionen zu fokussieren.
Der EUR kletterte zu Handelsschluss am Freitag bis über die Marke von 1,4300 zum USD. Zum GBP erreichte die Gemeinschaftswährung ein Level von 0,8730, während auch zum JPY Kursgewinne deutlich wurden. Hier schloss der Euro bei 133,40.
Nachdem Japans Yen in den vergangenen zwei Wochen Kursgewinne gegenüber den Hauptgegenwährungen verbuchte, ergab sich zum letzten Wochenende ein einschneidender Abwärtstrend für die asiatische Währung. Dabei notierte der JPY zum USD bei 93,15, zum EUR bei 133,45 und bei nur 153,00 zum GBP.
Ein wachsender Marktoptimismus in Anlehnung an die am Freitag veröffentlichten positiven Arbeitsmarktberichte aus den USA und Kanada, versetzte der japanischen Währung einen heftigen Schlag.
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