In der vergangenen Woche unterlag der US-Dollar stärkeren Kursschwankungen als gewöhnlich. Die genauen Ursachen dafür sind nicht eindeutig. In der anstehenden Woche werden überwiegend Daten aus den USA, Europa und Japan veröffentlicht, die den Dollar und seine Crosse in ihrem Kurs beeinflussen werden.
In der vergangenen Woche verzeichnete der Dollar einen volatilen Handel gegenüber seinen Hauptwährungskontrahenten. Das Kurspaar EUR/USD wurde dabei ohne deutliche Ausrichtung zwischen 1,4200 und 1,4400 gehandelt. Zum Britischen Pfund setzte der Dollar seine Kursgewinne fort, während zum Yen Verluste deutlich wurden.
Der instabile Dollar-Handel der letzten Woche ergab sich überwiegend aus gemischten Ergebnissen von Indikatoren der US-Wirtschaft. Während sich die US-Verbraucherstimmung überraschend deutlich aufhellte und die Immobilienbranche mit 433.000 verkauften Neubauten im Juli zugleich weitere Anzeichen einer Erholung erkennen ließ, bei denen ein 9-Monats-Hoch erreicht wurde, ging die Aktivität der US-Wirtschaft im 2. Quartal zurück.
In der vergangenen Woche unterlag der EUR hohen Kursschwankungen gegenüber den Hauptwährungen. Zunächst verbuchte der EUR Kursverluste zum US-Dollar, die die europäische Währung im Anschluss wieder ausgleichen konnte. Zum Britischen Pfund wurde ein stark zinsbullischer Trend deutlich, der das Währungspaar EUR/GBP bis über die Marke von 0,8820 brachte. Zum Yen wiederum rutschte der EUR um nahezu 400 Punkte ab.
In der letzten Woche startete der EUR bei insgesamt rückläufigen Tendenzen, die sich größtenteils nach Veröffentlichung positiver Wirtschaftsdaten aus den USA einstellten.
In der vergangenen Woche verbuchten Händler, die auf steigende Kurse beim Yen setzten, bedeutende Gewinne. Der Yen kletterte um nahezu 300 Punkte zum Dollar in die Höhe und brachte das Währungspaar USD/JPY bis auf die Marke von 92,50. Auch zum EUR verbuchte der JPY deutliche Kursgewinne. Zum Britischen Pfund zog die japanische Währung um über 600 Punkte an.
Japans Yen reagiert insgesamt positiv auf den historischen politischen Wechsel in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, der sich zum Ende der letzten Woche vollzog.
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