Die vergangene Woche markierte einen drastischen Sturz für den US-Dollar-Kurs, insbesondere gegenüber EUR und CHF. Die wichtigste Frage in dieser Woche lautet: Wird der US-Dollar seine bärischen Trends gegenüber den Hauptwährungen fortsetzten oder wird sich eine Trendwende einstellen? Offenbar werden US-Konjunkturdaten in der kommenden Woche eine Hauptrolle spielen.
Die positiv ausgefallenen Zahlen aus den Bereichen Hausverkäufe und Produktion der US-Wirtschaft steigerten die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer und lösten deutliche USD-Kursverluste zum EUR aus. Darüber hinaus setzten die steigenden Aktienmärkte den Dollar am letzten Freitag unter weiteren Abwärtsdruck. EUR/USD wurde am Freitag noch bei 1,4374 gehandelt. Aktuell notiert das Paar bei 1,4330.
GBP/USD wiederum begann den Freitagshandel bei 1,6442 und bewegt sich aktuell um die Marke von 1,6535. Diese Kursbeispiele veranschaulichen bestens, welch hohe Volatilität in den vergangenen Wochen auf den Devisenmärkten zu beobachten war.
EUR/USD erreichte in der letzten Woche die Marke von 1,4374 und wird aktuell um 1,4330 gehandelt. Dieser Trend zeichnet sich immer deutlicher ab und wird durch die positive Entwicklung der Wirtschaftslage in den führenden Industrienationen, wie den USA, Deutschland und Frankreich bedingt, die verstärkt ihren Weg aus der Rezession zu finden scheinen.
Dem entgegengesetzt, schneidet Großbritanniens Wirtschaft derzeit nicht gut ab. EUR/GBP schloss am Donnerstag noch bei 0,8608 und steht aktuell bei 0,8680. Leichte Vertrauensverluste zum GBP werden seit Donnerstag seitens der Anleger deutlich.
Japans Wirtschaft ist im zweiten Quartal so stark wie in keinem anderen Industrieland gewachsen und hat somit die Talsohle schlussendlich überwunden. Der Yen zeigte sich demzufolge in der vergangenen Woche überraschend zinsbullisch. Deutliche Kursgewinne waren insbesondere zum USD zu beobachten.
Dies kann auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden. Gemischte Ergebnisse von US-Konjunkturdaten spielten neben enttäuschenden US-Arbeitslosenzahlen eine wesentliche Rolle.
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