ForexالبورصةBourseBolsa股市BorsaFinansФорексFXFinançasGiełdaΧρηματιστήριοBeursBörsPörssi금융
27.05.2012 05:29 GMT
   
 
  Frankfurt   New York   London 
   
 

FOKUS 3-Dax beendet schlechtestes Quartal seit neun Jahren

Von   |  Aktien  |  30.09.2011 16:19 GMT  |  Ein Kommentar hinzufügen
 

(Neu: Schlussstände Quartal, Zitate)

* Dax gewinnt auf Wochensicht aber 5,9 Prozent

* Konjunkturdaten können Börsen nicht unterstützen

* Aktien der Deutschen Bank unter Druck

Frankfurt, 30. Sep (Reuters) - Wie so oft im dritten Quartal haben Anleger auch am Freitag einen weiten Bogen um Aktien gemacht. Stattdessen strichen sie angesichts trüber Konjunkturdaten Gewinne ein, nachdem allein der Dax auf Wochensicht 5,9 Prozent zugelegt hatte. Am Freitag schloss der deutsche Leitindex 2,4 Prozent niedriger bei 5502,02 Punkten. Der Euro-Stoxx50 verlor zwei Prozent. Nach der Zustimmung des Bundestages zur Aufstockung des Euro-Rettungsschirmes EFSF am Donnerstag schaue man jetzt wieder verstärkt auf die Konjunktur, sagte ein Händler. "Nach der Euro-Angst kommt jetzt die Rezessionsangst zurück." Ein anderer Börsianer sagte, dass die Volatilität zuletzt ungewöhnlich hoch gewesen sei - "und auch der Oktober wird wohl noch sehr heiß werden".

Vor allem die Furcht vor einer wirtschaftlichen Abkühlung und einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise vermieste den Investoren im zu Ende gehenden Quartal die Stimmung und trieb sie aus Aktien heraus. Dax, EuroStoxx50, der französische CAC40 , der britische FTSE und der spanische Ibex verzeichneten die größten Quartalsverluste seit neun Jahren. Der deutsche Leitindex sackte in den vergangenen drei Monaten um 25,4 Prozent ab und verlor damit noch deutlicher als andere europäische Indizes. Europaweit wurden Börsenwerte in Höhe von rund 892 Milliarden Euro vernichtet.

Einen Dämpfer verpassten dem Markt am Freitag Konjunkturdaten aus Deutschland, Frankreich und China. Die deutschen Einzelhändler verzeichneten im August den stärksten Umsatzeinbruch seit mehr als vier Jahren. Die französischen Konsumausgaben fielen niedriger aus als erwartet und in China schrumpfte die Industrie den dritten Monat in Folge. "Das deutet alles darauf hin, dass sich die Verbraucher eher zurückhalten", kommentierte der Händler. Auch in den USA stiegen die Konsumausgaben im August kaum noch. Die Indizes an der Wall Street verzeichneten ebenfalls Verluste.

Die Angst vor einer schwächelnden Nachfrage drückte unter anderem die Aktien von Luxusgüterkonzernen und Autobauern. In Paris gaben LVMH 3,4 Prozent nach, in der Schweiz verloren Swatch sieben Prozent, Burberry in London schlossen 2,3 Prozent im Minus. Hugo Boss gaben sogar 12,1 Prozent auf 60,28 Euro nach und waren damit mit Abstand größter Verlierer im MDax . Die im Dax gelisteten Autowerte standen ebenfalls weit oben auf der Verliererliste. Volkswagen rutschten um 5,9 Prozent auf 100,05 Euro ab, BMW gaben 5,3 Prozent auf 49,96 Euro nach, Daimler büßten 3,4 Prozent auf 33,63 Euro ein. "Obwohl die Daten (aus China) auf keine harte Landung hinweisen und das Wachstum dort weiter über neun Prozent bleibt, sind doch exportorientierte Firmen besonders von einer Abkühlung betroffen", sagte ein Händler. Dazu zählten eben Luxusgüterhersteller und Autokonzerne, die vom Aufschwung in Asien in den vergangenen Jahren besonders profitiert hätten.

Im Dax kamen zudem die Aktien der Deutschen Bank mit einem Abschlag von 6,8 Prozent auf 26,32 Euro unter die Räder. Ein Händler verwies neben den Sorgen um eine Rezession im Euroraum auf eine Reuters-Meldung vom Vortag, die Deutsche Bank werde Experten zufolge ihr Gewinnziel für dieses Jahr in der kommenden Woche kassieren. "Das Ziel war schon sehr ambitioniert und viele Analysten haben ohnehin nicht mehr damit gerechnet", sagte er. Wie viele andere Finanzwerte haben die Titel auf Wochensicht aber deutlich zugelegt: die Aktien der Deutschen Bank verteuerten sich um rund 14 Prozent. (Reporter: Tom Körkemeier; redigiert von Hans Seidenstücker)


Haftungsausschluss: Fusion Media would like to remind you that the data contained in this website is not necessarily real-time nor accurate. All CFDs (stocks, indexes, futures) and Forex prices are not provided by exchanges but rather by market makers, and so prices may not be accurate and may differ from the actual market price, meaning prices are indicative and not appropriate for trading purposes. Therefore Fusion Media doesn`t bear any responsibility for any trading losses you might incur as a result of using this data .

Fusion Media or anyone involved with Fusion Media will not accept any liability for loss or damage as a result of reliance on the information including data, quotes, charts and buy/sell signals contained within this website. Please be fully informed regarding the risks and costs associated with trading the financial markets, it is one of the riskiest investment forms possible.

Ein Kommentar hinzufügen

 
 
 
 

Erfolgreich berichtet

Vielen Dank. Dieses Kommentar wurde an den Moderator weitergeleitet.
_touchLoadingMsg
 
 
CFD Kurse
 DAX6339.94+24.05+0.38%  
 DAX Futures6314.40-9.10-0.14%  
 SPX 500 Futures1315.15-7.35-0.56%  
 US 3012454.83-74.92-0.60%  
 Schweiz 205865.19+12.75+0.22%  
 EU Stoxx 502161.87+5.35+0.25%  
 US Dollar Index82.52+0.08+0.10%  
CFD Kurse
 Silber28.475+0.318+1.13%  
 Gold1572.25+14.75+0.95%  
 Rohöl90.75+0.09+0.09%  
 Brent Öl106.75+0.20+0.18%  
 Erdgas2.618-0.092-3.38%  
 US Weizen679.88+16.27+2.45%  
 US Baumwolle Nr.73.67-0.27-0.36%  
 
 EUR/USD1.2516-0.0015-0.12%  
 EUR/CHF1.2011-0.0001-0.01%  
 GBP/USD1.5667-0.0002-0.01%  
 USD/CHF0.9597+0.0011+0.11%  
 USD/JPY79.68+0.08+0.10%  
 EUR/JPY99.74-0.02-0.02%  
 AUD/USD0.9758-0.0005-0.05%  
CFD Kurse
 Euro Bund144.34+0.36+0.25%  
 Euro BTP101.66-0.48-0.47%  
 Euro BOBL126.341+0.140+0.11%  
 Euro SCHATZ110.743+0.050+0.05%  
 US 10 YR T-Note133.81+0.44+0.33%  
 US 30 YR T-Bond147.80+0.69+0.47%  
 Japan Govt. Bon.143.00-0.12-0.08%  
Neueste Aktivitäten