Forexpros – Goldfutures konnten am Dienstag wieder Stärke gewinnen und kletterten auf ein 7 Wochenhoch, als der US Dollar unter Anzeichen von Fortschritten bei den Gesprächen zwischen Griechenland und privaten Gläubigern schwächer wurde, während die physikalische Nachfrage in China weitere Unterstützung lieferte.
Auf der Comex Division der New York Mercantile Exchange wurden Goldfutures für die Aprillieferung während dem frühen europäischen Morgenhandel bei 1,746.65 USD pro Feinunze gehandelt, ein Zuwachs von 0.71%.
Zuvor sind die Preise sogar um 0.78% gestiegen und markierten mit 1,747.75 USD pro Feinunze den höchsten Preis seit 8. Dezember.
Die Futures fanden womöglich kurzzeitige Unterstützung bei 1,719.15 USD pro Feinunze, dem Tief vom Montag und Widerstand bei 1,760.35 USD, dem Hoch vom 8. Dezember.
Die in Euro notierten Goldfutures sind mit 1,323.15 EUR pro Feinunze auf ein 10 Wochenhoch gestiegen, weniger als 4% vom Allzeithoch entfernt, welches im September mit einem Preis von 1,374.70 EUR erreicht wurde.
Der griechische Premierminister Lucas Papademos sagte auf dem EU Gipfeltreffen in Brüssel, dass „signifikante Fortschritte“ hinsichtlich des Swapgeschäfts bei den Gesprächen mit privaten Gläubigern erzielt wurden, was die Hoffnungen stärkte, dass die Verhandlungen bis Ende der Woche abgeschlossen werden.
Eine Übereinstimmung ist nötig, damit sich Griechenland das nächste Rettungspaket sichern kann und somit einen Bankrott vermeiden kann.
Die Führer der EU stimmten einer fiskalischen Union zu und unterzeichneten die Details bezüglich des permanenten 500 Milliarden EUR schweren Rettungsfonds der Eurozone.
Der amerikanische Dollar wurde gegenüber den meisten Gegenstücken schwächer, angetrieben durch den Anreiz für das Edelmetall als alternatives Finanzinstrument. Der Dollarindex, der die Performance des Greenback gegenüber einem festen Korb mit 6 weiteren Hauptwährungen angibt, ist um 0.26% gesunken und wurde bei 79.03 gehandelt.
Die Goldpreise fanden möglicherweise Unterstützung, nachdem die chinesische Municipal Commission of Commerce (MCC) in Peking zuvor bekannt gab, dass das Verkaufsvolumen für Goldschmuck und Barren während der wochenlangen Neujahrsferien einen jahresbasierten Zuwachs von 49.7% verzeichneten.
China ist der weltweit zweitgrößte Goldverbraucher, knapp hinter Indien.
Auf der Comex wurde zudem Silber für die Märzlieferung mit einem Zuwachs von 1% und einem Preis von 33.86 USD pro Feinunze gehandelt, während Kupfer für die Märzlieferung einen Zuwachs von 0.9% verzeichnete und bei einem Preis von 3.861 USD pro Pfund gehandelt wurde.
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