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27.05.2012 05:47 GMT
   
 
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Goldfutures von 7 Wochenhoch gesunken + Griechenland im Fokus

Von   |  Rohstoffe & Futures  |  30.01.2012 08:33 GMT  |  Ein Kommentar hinzufügen
 
Forexpros – Goldfutures sind am Montag das erste Mal in vier Tagen gesunken und kamen von einem 7 Wochenhoch herunter als der weitgehend starke US Dollar die Investoren dazu animierte, Gewinne mitzunehmen und auf die Ergebnisse der Gespräche bezüglich des Swapgeschäfts Griechenlands abzuwarten.

Auf der New York Mercantile Exchange wurden Goldfutures für die Aprillieferung während dem europäischen Morgenhandel bei 1,729.85 USD pro Barrel gehandelt, ein Verlust von 0.32%.

Zuvor sind die Preise sogar um 0.4% gesunken und wurden auf einem Sessiontief von 1,728.95 USD pro Feinunze gehandelt.

Die Futures fanden möglicherweise kurzzeitige Unterstützung bei 1,714.45 USD pro Feinunze, dem Tief vom Freitag und Widerstand bei 1,760.35 USD pro Feinunze, dem Hoch vom 8. Dezember.

De Goldpreise sind in den letzten drei Handelstagen der letzten Woche nochmal um 4% stärker geworden, nachdem den Vorsitzende der Notenbank Ben Bernanke eine eventuelle Zinserhöhung auf Ende 2014 nach hinten verschob und andeutete, dass die Bank eine dritte Runde quantitativer Lockerungen einführen könnte.

Der starke Sprung der Preise sorgte aber dafür, dass einige Investoren ihre Positionen glattstellten und Gewinne mitnahmen, da die Sorgen über die Gespräche hinsichtlich der Umstrukturierung griechischer Schulden immer noch bestehen.

Eine Übereinstimmung ist notwendig, damit sich Griechenland das nächste Rettungspaket sichern kann und somit einen Bankrott vermeiden kann. Griechenland verfügt nicht über ausreichende Finanzen, eine Rückzahlung von Schulden in Höhe von 14.5 Milliarden EUR zu tätigen, welche am 20. März fällig wird.

Die Financial Times berichtete am Wochenende, dass Deutschland danach drängt, dass die Europäische Union das griechische Budget kontrollieren soll. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos lehnte den Bericht allerdings ab und sagte, dass eine solche Bewegung unnötig sei.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte dem Wall Street Journal, dass die Eurozone eventuell ein neues Rettungspaket für Griechenland ablehnen könnte, bis das Land beweist, dass die zuvor mit Rettungspaketen einhergehenden Bedingungen vollständig implementiert werden können und hob die Spannungen zwischen Berlin und Athen vor.

Investoren bleiben zudem vorsichtig vor dem EU Gipfel in Brüssel, welcher etwas später wieder fortgeführt wird. Es wird erwartet, dass die Minister die Diskussionen über die durch Deutschland vorgeschlagenen Defizitkontrolle abschließen und zudem den 500 Milliarden EUR schweren permanenten Rettungsfonds der Eurozone unterschreiben, welcher noch dieses Jahr implementiert werden soll.

Die anhaltenden Sorgen über die Eurozone wirkten sich ebenfalls auf das Marktsentiment aus und stärkten die Nachfrage für den US Dollar. Der Dollarindex, der die Performance des Greenback gegenüber einem festen Korb mit 6 weiteren Hauptwährungen angibt, ist um 0.38% gestiegen und wurde bei 79.25 gehandelt.

Silber für die Märzlieferung wurde mit einem Rückgang von 1.15% und einem Preis von 33.39 USD pro Feinunze gehandelt, während Kupfer für die Märzlieferung 1.65% abgeben musste und bei 3.825 USD pro Pfund gehandelt wurde.

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