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27.05.2012 05:48 GMT
   
 
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Rohöl nahe 9 Monatshoch + Sorgen um Iran

Von   |  Rohstoffe & Futures  |  21.02.2012 09:29 GMT  |  Ein Kommentar hinzufügen
 
Forexpros – Rohölfutures sind am Dienstag gestiegen und schwebten nahe dem 9 Tageshoch, nachdem die EU Finanzminister das 130 Milliarden EUR schwere Rettungspaket für Griechenland genehmigten, während verweilende Sorgen über eine Unterbrechung des Exporte aus dem Iran die Preise weiterhin unterstrichen.

Auf der New York Mercantile Exchange wurde leichtes, süßes Rohöl für die Märzlieferung während dem europäischen Morgenhandel bei 104.96 USD gehandelt, ein Zuwachs von 1.25%.

Der Märzkontrakt wird mit Ende des heutigen Handelstages auslaufen. Bei Auslauf von Kontrakten werden häufig volatile Sessions verzeichnet, da die Marktteilnehmer ihre Positionen schließen wollen oder ihre Portfolio erneut positionieren wollen.

Der aktiver gehandelte Kontrakt für die Aprillieferung nahm eine Rallye um 1.74% auf und wurde bei 105.41 USD pro Barrel gehandelt. Am Montag sind die Preise mit 105.80 USD pro Barrel auf den höchsten Preis seit 5. Mai 2011 gestiegen.

Bei einem Treffen welches bis in den Morgenstunden dauerte stimmten die Finanzminister der Eurozone dem 130 Milliarden EUR schweren Rettungspaket zu, mit welchem die Schulden des Landes auf 120.5% des Rettungspaketes bis zum Jahre 2020 reduziert werden.

Die Gläubiger der privaten Sektoren stimmten überein, ihre Schuldverschreibungen um 53.5% abzuschreiben, mehr als die erwartete 50% Abschreibung die bei einem vorherigen Treffen nicht akzeptiert wurde. Somit wird erwartet, dass die Schuldenlast Griechenlands um 107 Milliarden EUR reduziert wird.

Die Entscheidung hilft Athen dabei die unverzüglichen Rückzahlungen zu tätigen und einen Bankrott abzuwenden.

Die Entwicklungen in der Eurozone dominierten die Ölmärkte in den vergangenen Monaten und die Preise verfolgten das Sentiment der Investoren gegenüber der Schuldenkrise in der Region.

Die Preise erhielten Unterstützung durch die steigenden Sorgen über eine Unterbrechung der Ölexporte durch den Iran.

Einen Tag nachdem Teheran bekannt gab, dass die Verschiffungen nach Großbritannien und Frankreich gestoppt werden, sagte der Vorsitzende des stattlichen Ölunternehmens des Iran, dass die Exporte in die Länder die weiterhin „feindselige Handlungen“ durchführen ebenfalls gestoppt werden.

Das präemptive Verkaufsembargo durch den Iran kam als Antwort auf die strafferen Sanktionen auf das Land, nachdem die Europäische Union Ende Januar übereinstimmten, die Importe aus dem Iran ab dem 1. Juli zu stoppen.

Die steigenden Spannungen zwischen dem Iran und Israel bleiben ebenfalls im Fokus. Es bestehen Ängste einer Eskalation der Feinseligkeiten zwischen Israel und dem Iran, welche einen Konflikt in der Region auslösen könnten und die Preise nach oben schnellen lassen könnten.

Iran ist nach Saudi-Arabien und Russland der drittgrößte Exporteur. Die Bedrohung einer Unterbrechung der Lieferung aus dem Land halfen in den letzten Wochen dabei, die Preise zu unterstützen.

Auf der ICE Futures Exchange wurden Brent Futures für die Aprillieferung mit einem Anstieg von 0.1% und einem Preis von 120.17 USD pro Barrel gehandelt, wobei der Spread zwischen Brent und dem amerikanischen Gegenstück bei 14.76 USD stand.

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