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27.05.2012 05:50 GMT
   
 
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Rohölfutures gewinnen Stärke + Fokus bleibt auf Griechenland und Iran

Von   |  Rohstoffe & Futures  |  31.01.2012 09:02 GMT  |  Ein Kommentar hinzufügen
 
Forexpros – Rohölfutures konnten am Dienstag wieder Stärke gewinnen und prallten von den tiefsten Levels seit knapp einer Woche ab, als der Appetit nach riskanteren Finanzinstrumenten gestärkt wurde durch die Anzeichen von Fortschritten bei den Gesprächen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern, während die Sorgen einer Unterbrechung der Lieferung aus dem Iran und dem südlichen Sudan weitere Unterstützung lieferte.

Auf dem New York Mercantile Exchange wurde leichtes, süßes Rohöl für die Märzlieferung während dem europäischen Morgenhandel mit einem Pries von 99.90 USD pro Barrel gehandelt, ein Zuwachs von 1.13%.

Zuvor sind die Preise sogar um 1.18% gestiegen und markierten mit 88.83 USD pro Barrel ein Tageshoch. Die Preise sind am Montag mit 98.43 USD auf ein 4 Tagestief gesunken.

Der griechische Premierminister Lucas Papademos sagte auf dem EU Gipfeltreffen in Brüssel, dass „signifikante Fortschritte“ hinsichtlich des Swapgeschäfts bei den Gesprächen mit privaten Gläubigern erzielt wurden, was die Hoffnungen stärkte, dass die Verhandlungen bis Ende der Woche abgeschlossen werden.

Eine Übereinstimmung ist nötig, damit sich Griechenland das nächste Rettungspaket sichern kann und somit einen Bankrott vermeiden kann.

Die Führer der EU stimmten einer fiskalischen Union zu und unterzeichneten die Details bezüglich des permanenten 500 Milliarden EUR schweren Rettungsfonds der Eurozone.

Der amerikanische Dollar wurde gegenüber den meisten Gegenstücken schwächer, angetrieben durch den Anreiz für das Edelmetall als alternatives Finanzinstrument. Der Dollarindex, der die Performance des Greenback gegenüber einem festen Korb mit 6 weiteren Hauptwährungen angibt, ist um 0.34% gesunken und wurde bei 78.96 gehandelt.

Die Händler von Ölprodukten achten weiterhin auf die Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen. Die Gesetzmacher beim Bankenkommittee des US Senats planen eine Abstimmung darüber, ob weitere Sanktionen auf den Energiesektor des Iran verübt werden sollen.

In der letzten Woche stimmte die Europäische Union einem Verbot der Importe aus dem Iran beginnend ab 1. Juli zu, um den Druck auf die am persischen Gold gelegene Nation hinsichtlich des Nuklearprogramms zu erhöhen.

Iran ist der weltweit viertgrößte Erzeuger von Rohöl und förderte 2010 knapp 5% des weltweiten Bedarfs. Die Bedrohung einer Unterbrechung des Angebots durch das Land half dabei, in den vergangenen Wochen die Preise zu unterstützen.

Auf der ICE Futures Exchange wurden Ölfutures der Sorte Brent für die Märzlieferung mit einem Zuwachs von 0.9% und einem Preis von 111.75 USD pro Barrel gehandelt, wobei der Spread zwischen beiden Kontrakten bei 11.85 USD pro Barrel stand.

Die Preise für Brent wurden gestärkt nachdem der Ölminister aus Süd-Sudan am Montag bekannt gab, dass das Land die Produktion von Öl als Antwort des Konfliktes zwischen dem Sudan bezüglich der Transitgebühren stilllegte. Das Land fördert ungefähr 350.000 Barrel am Tag.

Süd-Sudan trennte sich im Juli unter einem im Jahre 2005 unterzeichneten Friedensabkommen, mit Jahrzehnte des Bürgerkriegs beendet wurden. Die beiden Länder sind sich jedoch immer noch uneinig über manche Punkte, inbegriffen Öl, Schulden und Kämpfen zwischen den schwach gekennzeichneten Grenzen.

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