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Rohölfutures nach EZ PMI Daten gesunken + Iran liefert Unterstützung

Von   |  Rohstoffe & Futures  |  22.02.2012 09:31 GMT  |  Ein Kommentar hinzufügen
 
Forexpros – Rohölfutures sind am Mittwoch gesunken und kamen von einem 9 Monatshoch herunter nachdem schwache Produktionsdaten der Eurozone veröffentlicht wurden, jedoch steigende Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen die Preise unterstützten.

Auf der New York Mercantile Exchange wurde leichtes, süßes Rohöl für die Aprillieferung während dem europäischen Morgenhandel bei 105.85 USD pro Barrel gehandelt, ein Verlust von 0.38%.

Am Dienstag sind die Preise auf 106.46 USD pro Barrel gestiegen, den höchsten Wert seit Mai letzten Jahres.

Die Preise für Rohöl kamen unter Verkaufsdruck nachdem Daten zeigten, dass die produzierenden Aktivitäten in Deutschland auf den tiefsten Level in zwei Monaten gesunken sind und um 0.9 Punkte auf 50.1 gesunken sind, gegen die Erwartungen eines Anstiegs auf 51.5.

Ein separater Bericht zeigte, dass die produzierenden Aktivitäten in der Eurozone im Bereich im Februar den siebten Monat in Folge im Bereich einer Kontraktion verweilten.

Eine präliminäre Einschätzung des HSBC Einkaufsmanagerindex der Produktion zeigte im Januar eine Verbesserung, blieb jedoch den vierten Monat im Bereich einer Kontraktion, was ebenfalls ins Gewicht fiel.

Die Eurozone machte 2010 knapp 16% des globalen Verbrauchs an Rohöl aus, laut den Daten von British Petroleum. China ist der weltweit zweitgrößte Verbraucher.

Die Produktion wird als Indikator für die Nachfrage für das Wachstum der Nachfrage an Benzin herangezogen.

Die Märkte bleiben zittrig unter Unsicherheiten über die Fähigkeit Griechenlands, die Bedingungen des genehmigten Rettungspakets in Höhe von 130 Milliarden EUR zu implementieren, welches die Finanzminister der Eurozone am Dienstag Morgen unterzeichneten.

Die Preise blieben unterstützt unter steigenden Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen. Die International Atomic Energy Agency gab bekannt, dass der Iran die Erlaubnis bei den zweitägigen Gesprächen die am Dienstag beendet wurden ablehnte, die militärische Basis zu besuchen.

Das staatlich betriebene Ölunternehmen des Iran gab bekannt, dass wenn andere Länder der EU mit den „feindseligen Handlungen“ fortführen, die Exporte zu allen gestoppt werden, nachdem bereits die Exporte nach Frankreich und Großbritannien gestoppt wurden.

Das präemptive Verkaufsembargo durch den Iran kommt als Antwort auf die strafferen Sanktionen der Ländern, nachdem die EU in einem Statement übereinstimmte, ab 1. Juli die Importe von iranischem Rohöl zu stoppen.

Die steigenden Spannungen zwischen dem Iran und Israel bleiben ebenfalls im Fokus. Das iranische Militär begann eine viertägige Verteidigungsübung in einem 190.000 km² umfassenden Gebiet im Süden des Irans, um die nuklearen Anlagen vor möglichen Attacken der Israeli zu schützen.

Die Risiken eines militärischen Konfliktes in der Region wurde weiter unterstrichen als der iranische General sagte, dass seine Nation präemptive Handlungen in Erwägung zieht, wenn die Bedrohung besteht.

Es bestehen Ängste darüber, dass die Feindlichkeiten zwischen Israel und dem Iran eskalieren könnten und die Preise für Öl weit nach oben bringen könnten.

Iran ist der weltweit drittgrößte Exporteur nach Saudi-Arabien und Russland. Die Bedrohung einer Unterbrechung der Lieferung aus dem Land half dabei, die Preise in den vergangenen Wochen zu unterstützen.

Auf der ICE Futures Exchange wurden Ölfutures für die Aprillieferung mit einem Verlust von 0.4% und einem Preis von 121.16 USD pro Barrel gehandelt, wobei der Spread zwischen beiden Kontrakten bei 15.31 USD pro Barrel lag.

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