Der starke Kursanstieg im EUR/USD am gestrigen Handelstag war primär der Ankündigung zu schulden, dass die Zentralbanken die Märkte mit Liquidität schwemmen wollen. Hieraus resultierte natürlich ein massiver Anstieg des Risikoappetitts der Marktteilnehmer. Allerdings muss natürlich die Tatsache Erwähnung finden, dass sich eine Bodenbildung aus technischer und sentimenttechnischer Sicht durchaus ankündigte und nicht allzu überraschend kam. Zunächst sah es danach aus, als würde das Währungspaar einen Versuch unternehmen das Unterstützungslevel bei 1,3212 USD zu testen. Doch der Versuch wurde durch die Ankündigung unterbunden und mit dem Bruch des Widerstands bei 1,3420 US-Dollar nahm das Währungspaar Dynamik auf und zog zeitweise sogar über die Marke von 1,3500 US-Dollar. Die Euro-Bullen konnten die Kursnotierungen zwar nicht auf diesem Level stabilisieren, aber zum Ende der US-Session bewegten wir uns weiter auf sehr hohem Niveau.
Für den heutigen Handelstag scheint eine Fortführung des gestrigen Aufwärtsimpulses zu favorisieren, als Zielbereich ist hier besonders die Region zwischen 1,3560 USD und 1,3610 USD herauszustellen. Erneut aufkommende Abwärtsdynamik würde den EUR/USD zunächst in Richtung 1,3280 US-Dollar führen. Darunter bleibt es dabei, dass ein dynamischer Bruch des Tiefs der vergangenen Handelswoche bei 1,3212 US-Dollar den EUR/USD in Richtung 1,3150 US-Dollar führen wird.
Sentimenttechnisch hat sich das Bild nun in Richtung Netto-Short, wenn auch nur marginal, verschoben. Der starke Aufwärtsimpuls gestern sorgte dafür, dass nun 51% der Retail-Trader bei FXCM Short positioniert sind. Hieraus könnte nun natürlich eine Fortführung der Aufwärtsbewegung resultieren. Allerdings sollte man das derzeitige Sentiment in diesem Zeitrahmen nicht überbewerten, der Modus ist eher noch als neutral zu bezeichnen.
Wichtige Marken (01.12.2011):
Support: 1,3150 | 1,3212 |1,3280
Resist: 1,3610 / 1,3560
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